Psychische Gefährdungsbeurteilung

Seit September 2013 ist der Arbeitgeber verpflichtet, neben körperlichen Belastungen auch psychische Aspekte in die Gefährdungsbeurteilung mit einzubeziehen. Paragraph 5, Absatz 3 des Arbeitsschutzgesetzes beschreibt den Einfluss von psychischem Druck auf die Gesundheit. Diese neue Gesetzespflicht birgt für den Arbeitgeber die Chance, bestehende Risikofaktoren zu identifizieren und diesen kontinuierlich entgegenzuwirken. Eine psychische Gefährdungsbeurteilung ist dabei grundsätzlich durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

 

  • fundierte, pragmatische Herangehensweise durch Einbezug unterschiedlicher Verfahren (Interviews, Beobachtung etc.)
  • Einhaltung der wissenschaftlichen Testgütekriterien Validität, Objektivität und Reliabilität
  • Inhalt der Befragung ist ursachenorientiert und fundiert, Anwendung geschieht unternehmensspezifisch

 

movement24 kooperiert im Zusammenhang mit der psychischen Gefährdungsbeurteilung eng mit Psychologen und Psychotherapeuten aus dem Netzwerk.

Keyfacts der psychischen Gefährdungsbeurteilung

  • Analyse von psychischen Fehlbelastungen bei der Arbeit und deren Quellen durch valide psychologische Verfahren
  • Auswertung der Gefährdungsbeurteilung sowie Abstimmung über mögliche betriebliche Maßnahmen
  • Anleitung zur Verringerung von bestehenden Belastungen und Stärkung der Ressourcen
  • Berücksichtigung individueller bzw. unternehmensspezifischer Aspekte, z.B. in Form des Belastungs-Beanspruchungsmodells
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