Evaluation

Prozessevaluation

Die Prozessevaluation dient der Effektivitäts- und Qualitätsmessung der eingesetzten bzw. genutzten Maßnahmen und Prozesse. Dazu werden vor allem Teilnahmequoten und Befragungsdaten zur Zufriedenheit der Teilnehmer herangezogen. Eine kontinuierliche Prozessevaluation dient der Verbesserung und stärkeren Fokussierung der Maßnahmen auf wesentliche Bereiche. Diese Form der Evaluation findet prozessbegleitend statt, sodass schon während der Umsetzung eine Qualitätsentwicklung stattfinden kann.

Abbildung Gütekriterien

Um die Effektivität von Maßnahmen zu überprüfen, werden entsprechende statistische Daten erhoben. Die Erhebung, Auswertung und Interpretation der Daten erfolgt dabei nach den wissenschaftlichen Hauptgütekriterien (Objektivität, Reliabilität, Validität).

Kennzahlengeleitetes BGM

Kennzahlen dienen in Unternehmen oftmals als erster Ausgangspunkt für gesundheitsförderliche Maßnahmen. Langfristig soll anhand dieser Zahlen bewertet werden, inwiefern der Einstieg ins betriebliche Gesundheitsmanagement eine positive Wirkung, beispielsweise auf den Krankenstand des Unternehmens, hat. Dabei lassen sich harte und weiche Kennzahlen unterscheiden. Harte Kennzahlen können monetär dargestellt werden und werden meist durch das Unternehmen selbst dokumentiert. Dazu gehören Krankenstatistiken, Fluktuation, Produktivität und viele weitere.

Demnach spart ein Unternehmen mit jedem in BGM investierten Euro und hat somit einen positiven Return on Investment (ROI) von durchschnittlich 1:3,27.*

Im Unterschied zu harten Kennzahlen, erfassen weiche Kennzahlen qualitative Parameter. Hierzu zählen z.B. subjektive Beurteilungen der Mitarbeiter zu Beschwerden, ihrem allgemeinen Gesundheitsstatus und der betrieblichen Situation. Je nach Ausgangssituation und Unternehmen kommen verschiedene Kennzahlen zum Tragen. Eine Kombination aus harten und weichen Daten ist in jedem Fall sinnvoll, um ein ganzheitliches Abbild der Situation zu schaffen.

*Quelle: iga.Report 28 (Februar 2015). Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Prävention. Berlin: BKK Dachverband e.V.

Ergebnisevaluation

Die Ergebnisevaluation beinhaltet den Abgleich der gesetzten Ziele mit den Ergebnissen, die sich aus Maßnahmen und Prozessen des Gesundheitsmanagements ergeben haben. Es wird Bilanz gezogen, ob die intendierten Ziele erreicht wurden. Hierbei sind vorrangig Daten relevant, die bereits für die Bedarfsanalyse erhoben wurden.

 

Die Kommunikation der Ergebnisse aus Prozess- und Ergebnisevaluation dient der Information des Unternehmens über Wirksamkeit und Effizienz von Maßnahmen und legitimiert das weitere Vorgehen. Wir bieten Ihnen einen regelmäßigen Austausch sowie die Datenaufbereitung der von uns durchgeführten Prozesse.