Kennzahlengeleitetes BGM

Kennzahlen dienen in Unternehmen oftmals als erster Ausgangspunkt für gesundheitsförderliche Maßnahmen. Langfristig soll anhand dieser Zahlen bewertet werden, inwiefern der Einstieg ins betriebliche Gesundheitsmanagement eine positive Wirkung, beispielsweise auf den Krankenstand des Unternehmens, hat. Dabei lassen sich harte und weiche Kennzahlen unterscheiden. Harte Kennzahlen können monetär dargestellt werden und werden meist durch das Unternehmen selbst dokumentiert. Dazu gehören Krankenstatistiken, Fluktuation, Produktivität und viele weitere.

Demnach spart ein Unternehmen mit jedem in BGM investierten Euro und hat somit einen positiven Return on Investment (ROI) von durchschnittlich 1:3,27.*

Im Unterschied zu harten Kennzahlen, erfassen weiche Kennzahlen qualitative Parameter. Hierzu zählen z.B. subjektive Beurteilungen der Mitarbeiter zu Beschwerden, ihrem allgemeinen Gesundheitsstatus und der betrieblichen Situation. Je nach Ausgangssituation und Unternehmen kommen verschiedene Kennzahlen zum Tragen. Eine Kombination aus harten und weichen Daten ist in jedem Fall sinnvoll, um ein ganzheitliches Abbild der Situation zu schaffen.

*Quelle: iga.Report 28 (Februar 2015). Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Prävention. Berlin: BKK Dachverband e.V.