A+A Kongress 2021 – Wir waren da!

A+A Kongress 2021 – Wir waren da!

Vom 26. – 29. Oktober fand der 37. internationale A+A Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Düsseldorf statt. Themen waren unter anderem Homeoffice und mobiles Arbeiten, Arbeitsschutz, Prävention von Berufskrankheiten, etc.  

movement24 wurde von der Basi e.V. (Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit) eingeladen im Rahmen des Kongresses einen Vortrag zu halten. Diesen übernahm Alina Berger, Ansprechpartnerin unseres Standorts in Düsseldorf. Sie sprach über Digitales BGM – Beispiele aus der Praxis 

Wir haben sie dazu befragt:  

Alina, was sind die aus deiner Sicht wichtigsten Erfolgsfaktoren für Unternehmen, damit ein digitales BGM-Konzept funktioniert und von den Beschäftigten angenommen wird? 

Alina: “Es ist wichtig, den digitalen Charakter zu berücksichtigen. Es macht keinen Sinn, jede analoge Maßnahme einfach digital umzusetzen. Gerade in der digitalen Welt bekommen wir ein schnelles, hartes Feedback, weil der Weg mit der Maus zum „X“ deutlich einfacher ist, als einen Workshop vor Ort zu verlassen. Wir haben versucht, uns auf die digitalen Stärken zu konzentrieren und diese in den Vordergrund zu stellen. Das bedeutet, dass wir Leistungen unterhaltsam, kürzer und interaktiver umsetzen müssen.” 
 

Was sind deine Best Practice Momente aus der Zusammenarbeit mit Kunden in den letzten Monaten, die dir gezeigt haben, dass digitale Konzepte funktionieren? 

Alina: “Gestartet haben wir mit unserem Online-Tool Better Homeoffice, das als digitale Lösung mit dem Fokus auf das Homeoffice entstanden ist. Da jedes Unternehmen unterschiedliche Anforderungen und Herangehensweisen hat, haben wir daran angeknüpft und weitere Konzepte ausgearbeitet. Unsere Lösung eines digitalen Gesundheitstages ist inzwischen ein standardisiertes Produkt, das auch für hybride Gesundheitstage eingesetzt wird. Auch für verschiedene Kampagnen oder Jahreskonzepte haben wir digitale Lösungen entwickelt, sodass wir und die Unternehmen die Möglichkeit haben, ein passendes digitales Konzept umzusetzen.”  
 

Was ziehst du als Fazit aus digitalem BGM? 

Alina: “Auch in der digitalen Welt haben wir einige Nachteile, wie z.B. eine fehlende Emotionalität oder digitale Erschöpfung. Im Vergleich überwiegen aber die Vorteile, wie eine räumliche und zeitliche Flexibilisierung. Spannend wird es, wenn wir uns die neu geschaffenen Möglichkeiten einer Internationalisierung des BGMs anschauen. Aufgrund einer zentralisierten Kommunikation und einer erhöhten Reichweite, haben unsere Kunden die Chance genutzt, ihr BGM international für alle Standorte anzubieten.”  
 

Und wie war es, nach so langer Zeit mal wieder auf der Bühne zu stehen? 

Alina: “Für mich war es das erste Mal im Rahmen eines Kongresses einen Vortrag zu halten. Das war super aufregend. Auf der Bühne zu stehen, zu erzählen und dann auch noch zustimmende Gesten aus dem Publikum zu erhalten – das hat unglaublich viel Spaß gemacht!”